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Unser Reiseziel

Sumatra, sechst grösste Insel der Welt, gehört politisch zu Indonesien. Die Vegetation besteht zum Teil noch aus Regenwald. Die tropischen Regenwälder umfassen drei Nationalparks, die UNESCO-Weltnaturerbe sind und 10 000 Pflanzen-, etwa 580 Vogel- und über 200 Säugetierarten -darunter auch Orang Utans- beheimaten. Die Bevölkerung setzt sich aus den christlichen Batak, den islamischen Minangkabau u. a. zusammen, daneben leben zugewanderte Chinesen und im Süden die Umsiedler aus Java.
Neben dem Reisanbau und den Tabak-, Kautschuk-, Kaffee-, Tee- und Ölpalmenplantagen ist Sumatra reich an Bodenschätzen wie beispielsweise Erdöl, Zinn, Bauxit und Kohle.
In der Nord-Region Sumatras befindet sich der riesige Lake Toba, der mit seinen über 1’000 km⊃2; der größte Vulkansee der Erde ist. Im Kratersee befindet sich die Insel Samosir, die in etwa 850 km⊃2; zählt. Sie ist die grösste Insel in einem Inselsee und hat selbst zwei kleine Seen. Die meisten Inselbewohner gehören zur Volksgruppe der Toba-Batak. Es haben sich aber auch etliche Europäer angesiedelt. Das Klima gilt als besonders angenehm.

Geheimnisvoller Tobasee

Der riesige Tobasee scheint auf den ersten Blick einfach ein grosser See zu sein. Das ist er wahrscheinlich auch für viele Reisende. Doch manche sagen, dass dieser Vulkansee eine ganz spezielle Kraft hätte. In der Tat fühlen sich viele Besucher nach dem Schwimmen sehr erfrischt, kraftvoll und vital.

Tuk-Tuk

Tuk-Tuk ist ein sehr idyllischer Ort auf der Insel Samosir. Aus meiner Sicht der einzige Ort auf Sumatra, der touristisch einigermassen gut erschlossen ist. Auf den ersten Blick fallen einem die vielen Hotels, Restaurants und Bars auf. Typisch touristisch! denkt man.

Aber auf den zweiten Blick kann man das echte Leben der Inselbewohner entdecken und sieht, es gibt da reiche und arme Tuk-Tuker. Vielleicht staunt man, wenn man bei einer ärmeren Familie zu Gast ist, dass diese Menschen sich innerlich gar nicht arm fühlen, obwohl sie hart, beispielsweise als Reisbauern mit einigen Nebenerwerben, arbeiten müssen, um überleben zu können.

Diese Menschen feiern gerne und sind würdevolle Erscheinungen!

Die Einheimischen versuchen, den Tourismus so gut es möglich ist, in ihr Leben zu integrieren, so dass die Besucher den Alltag der Insulaner hautnah miterleben können.

Waschtag in Tuk-Tuk

Genau dieses „Mittendrin-Sein“, in dem Augenblick zu verweilen, der gerade ist, losgelöst von dem Alltags- oder Berufsleben daheim, wo man oft an das denkt, was gestern war und morgen sein könnte, ist für die meisten unserer Reisenden enorm erholsam, denn die Batak sind wahre Profis im „Hier und Jetzt“ zu verweilen so nach dem Motto: Heute ist jetzt und Morgen ist irgendwann. Reisende, die ein seelisches oder körperliches Leiden haben, gibt dieses Erleben sehr kraftvolle Impulse zur Selbstheilung auf körperlicher und seelischer Ebene.

Vielleicht hast du ja auch Lust, gemeinsam mit uns und einer einheimischen Familie ein paar Tage im schönen Dörfchen zu verbringen und dich in die Kraft der Gegenwart zu begeben?!